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Hemker Elektrotechnik GmbH
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LCN
Grundlagen

LCN integriert die gesamte Gebäudeinstallation in ein umfassendes Bussystem: Dort, wo bisher Schalter saßen, werden jetzt kleine Computersysteme eingebaut. Alle Module werden über eine zusätzliche Ader der gewöhnlichen Installationsleitung miteinander verbunden. Über dieser Ader und den Neutralleiter tauschen die LCN-Module untereinander Nachrichten aus. So kann ein Modul einem beliebigen anderen mitteilen: "Schalte Deinen 2. Ausgang ein!".

Schaubild LCN

Der Clou beim LCN: Die Module arbeiten absolut selbständig, sie brauchen weder eine getrennte Stromversorgung, noch eine spezielle Zuleitung. Und sie bieten immer gleich mehrere Funktionen: Zwei Schaltausgänge und zwei/drei unabhängige Eingänge ermöglichen es, mit weniger Modulen und weniger Verdrahtungsaufwand auszukommen, als das bisher nötig war.

Alle LCN-Module beinhalten neben der Sensorik und Aktorik auch mehrere Zeitgeber und Verknüpfungen sowie Regler, Schwellwertauswertungen und eine Zähl- / Rechenfunktion, so dass automatische Steuerungen direkt vor Ort realisierbar sind.
Auch für das Erfassen und Verarbeiten analoger Meßwerte sind LCN-Module gerüstet. Die Meßwerte können fernabgefragt werden.

Schaubild LCN

Multi-Master-Bus

Als modernes System benötigt LCN keine Zentrale: Alle Module sind intelligent genug, den Datenverkehr untereinander selbst zu regeln. Jedes einzelne Modul kann als "Master" den Bus steuern. Der Bauherr kann als "Master" den Bus steuern. Der Bauherr kann ganz klein anfangen - schon zwei Module bilden ohne weitere Hilfsmittel einen funktionierenden Bus. (Tatsächlich können Sie die Module sogar einzeln einsetzen, z.B. mit IR-Empfänger als fernbedienbaren Doppeldimmer oder als Zutrittskontrolle.)

Schaubild LCN

Stück für Stück kann das LCN-Bussystem bis hin zu großen Gebäudekomplexen ausgebaut werden. Die Grenze liegt bei 30.000 Modulen. Damit können 10.000 bis 60.000 Räume pro Objekt ausgestattet werden, je nach Anspruch des Bauherren.


Aufbau

Ein LCN-Bus ist einfach zu verdrahten. Bis zu 250 Module werden über nur drei Anschlüsse direkt miteinander verbunden (Phase, Neutralleiter und die Datenader) und bilden ein Segment. Bis hin zu mittleren Objektgrößen braucht die untere Busebene nicht verlassen zu werden.

Für die Datenader wird einfach eine freie Leitung eines NYM-Kabels genutzt. Sie kann genau wie die anderen Adern behandelt werden. Trennstege, etc. sind nicht erforderlich.

Bei großen Gebäudekomplexen können bis zu 120 dieser Segmente miteinander gekoppelt werden. Die Segmentierung kann zum Beispiel auch genutzt werden, um in einem Mehrfamilienhaus die einzelnen Wohneinheiten gegeneinander abzugrenzen und trotzdem die Kommunikation untereinander zu ermöglichen, z.B. für die Außenlichtsteuerung, Gefahrenmeldung, usw.